Buchweizen

Buchweizen (Fagopyrum) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae).


Trotz der Bezeichnung Buchweizen handelt es sich nicht um Getreide, sondern um ein
Pseudogetreide, das sich vor allem zur Diversifizierung der Landwirtschaft anbietet, die sonst von den Süßgräsern Weizen, Gerste und Mais dominiert wird.

Alternative Ernährung

 

Da die Früchte des Buchweizens glutenfrei sind, spielt deren Mehl eine wichtige Rolle bei der Ernährung von Menschen mit Zöliakie.

Die Zöliakie ist eine durch Glutenunverträglichkeit verursachte Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, die sowohl Merkmale einer Allergie als auch einer Autoimmunerkrankung aufweist. Sie ist besonders durch eine chronische Entzündung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten, dem vor allem in Körnern (Samen) vieler
Getreidesorten vorkommenden Klebereiweiß, charakterisiert.

 

Auch andere Organe können betroffen sein. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil erblich und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden.

Beliebt auf der ganzen Welt

 

In Nordamerika sind Buchweizenpfannkuchen, serviert mit Ahornsirup, eine beliebte Spezialität.

 

Auch die bretonische Galette (Bretonisch Krampouezhenn) besteht aus Buchweizenmehl, sie ist die herzhafte Variante der im deutschen Sprachraum bekannteren Crêpe.


In der japanischen Küche haben Buchweizennudeln (Soba) und Buchweizen-Tee (Sobacha) einen festen Platz.

Verarbeitung


Geschälte Buchweizenkörner werden zu Graupen, Grütze, Grieß oder Mehl, das auch Heidemehl oder Heidenmehl genannt wird, verarbeitet.

 

Buchweizenmehl ist nicht eigenbackfähig. Buchweizengrütze wirkt aufgrund ihrer hohen Quellfähigkeit ähnlich stark sättigend wie Hirse.

Damit werden in erster Linie Breigerichte, aber auch Suppen, Fladen und Nudeln hergestellt. Ab einer Beimischung von 20% zu Weizen- oder Roggenmehl darf das Brot als Buchweizenbrot bezeichnet werden.

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Einkorn

Einkorn (Triticum monococcum), auch Blicken oder Kleiner Spelz genannt, ist eine der ältesten domestizierten Getreidearten. Einkorn stammt vom wilden Weizen ab und gilt als Vorläufer von Dinkel und Saatweizen.

Obwohl wesentlich ertragsärmer als Saatweizen, enthält Einkorn mehr Mineralstoffe und Aminosäuren  und ist resistent gegen viele Schädlinge.

Wurde der Anbau von Einkorn im 20. Jahrhundert wirtschaftlich nahezu bedeutungslos, so wird Einkorn heute doch z.B. in der Schweiz, in Deutschland, in Österreich im Waldviertel, in Italien als lokale Spezialität im Piemont und der Provinz Brescia und in der Türkei weiterhin angebaut.

 

Zunehmend werden auch verarbeitete Produkte wie Nudeln, Brot und Bier aus Einkorn angeboten.

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